• Underwater Saori 
50x90 cm, Fine Art Print metallic on Aludibond 2019
    Underwater Saori
    50x90 cm, Fine Art Print metallic on Aludibond 2019
  • Saori Rumours 
60x90 cm, Fine Art Print metallic on Aludibond 2019
    Saori Rumours
    60x90 cm, Fine Art Print metallic on Aludibond 2019
  • Saori Bridge 
50x75 cm, Fine Art print metallic on Aludibond, 2018
    Saori Bridge
    50x75 cm, Fine Art print metallic on Aludibond, 2018
  • Aya Ende 
50x75 cm, Fine Art print metallic on Aludibond, 2018
    Aya Ende
    50x75 cm, Fine Art print metallic on Aludibond, 2018
  • Saori Verweht 
50x75 cm, Fine Art print metallic on Aludibond, 2018
    Saori Verweht
    50x75 cm, Fine Art print metallic on Aludibond, 2018
  • Saori Pool 
40x60 cm Fine Art Print metallic on Aludibond, 2019
    Saori Pool
    40x60 cm Fine Art Print metallic on Aludibond, 2019
  • Saori Vertical Water 
70x100cm, Fine Art print translucent in Lightbox, 2019
    Saori Vertical Water
    70x100cm, Fine Art print translucent in Lightbox, 2019
  • Saori Alge Halensee 
70x100 cm, Fine Art Print metallic on Aludibond, 2019
    Saori Alge Halensee
    70x100 cm, Fine Art Print metallic on Aludibond, 2019

Saori

Von der Fotografie sagt man, sie isoliere einen winzigen Punkt im Fluss der Zeit. Auch heißt es, sie zeige einen »entscheidenden Augenblick«, mindestens aber ein aus Vergangenheit und Ewigkeit herausgeschältes »Momentum«. Doch was, wenn derlei Behauptungen gar nicht stimmen? Was, wenn die Berührungspunkte zwischen einem geheimnisvollen noch nicht und dem allzu wohlbekannten nicht mehr nur aus kulturell geprägten Klischeebildern gefertigt worden sind ?

In pointierten Details und Doppelbelichtungen sowie in der Fragmentierung erfinden sich neue Formen, neue Formationen. Es werden nahtlose Übergänge zwischen fester und fließender Stofflichkeit erschaffen oder verblüffende Koinzidenzen zwischen Körper und Textil wie in Saori verweht, wo sich die technoiden Strukturen des Tuchs wie eine Wunde in den Körper zu fräsen scheinen. Corinna Rosteck entwirft in ihren Fotografien einen Möglichkeitssinn, in dem die Substanzen wie selbstverständlich einen anderen Aggregatzustand annehmen. Die gezielte Bewegungsunschärfe evoziert Expansionen, Doppelungen oder Verdichtungen – Spannungen bis zur Zerreißprobe. Hala Saori in Bewegung – auf der Suche – im Gespräch mit ihrem Vater.